Vermeiden Sie Schäden an Rädern für landwirtschaftliche Fahrzeuge und Erdbeweger

Die Kraftprotze unter den Reifen, nämlich die für landwirtschaftliche Fahrzeuge und Erdbeweger, werden täglich auf die Probe gestellt. Auch für diese Kategorie Räder gilt, dass unnötiger Schaden verhindert werden kann durch regelmäßige Kontrolle und Aufmerksamkeit während der Nutzung .
Vermeiden Sie Schäden an Rädern für landwirtschaftliche Fahrzeuge und Erdbeweger

Einflüsse von außen

Das Klima ist einer der Einflussfaktoren auf die Lebensdauer. Andere Ursachen ergeben sich aus der Nutzung, dem Untergrund und den mechanischen Kräften, die auf den Reifen einwirken. So zum Beispiel das regelmäßige „Schlagen“ der Profilrillen (Stollen) auf einen glatten oder harten Untergrund bei höherer Geschwindigkeit. Passen Sie daher die Geschwindigkeit an den Untergrund und die Reifen an. 

Von Einfluss sind außerdem die Querkräfte, die entstehen, wenn man (zu) scharf in eine Kurve fährt. Dabei spielen die Geschwindigkeit der Maschine und der Radius der Kurve eine große Rolle. Genau wie bei den befolgten Bahnen beim Manövrieren.

Oder das Stoßen auf oder gegen grobe Teile im Untergrund. Man denke dabei an Schutt, Fahrplatten, Baumstümpfe usw. Das hängt unter anderem vom Einsatzgebiet ab. Oben stehende Ursachen sind mit einem angepassten, aufmerksamen Fahrstil größtenteils zu vermeiden.

Andere Ursachen für Schäden an Rädern für landwirtschaftliche Fahrzeuge und Erdbeweger

Der richtige Reifendruck steht in direktem Zusammenhang mit der Lebensdauer des Reifens. Letztere wird durch einen zu geringen oder zu hohen Druck erheblich verkürzt.

  • Ein zu niedriger Druck sorgt für übermäßige Belastung (Verformung) der Wange, was zu einer zu hohen Temperatur im Reifeninnern sowie zu einem ungleichmäßigen Abrieb des Profils führt.
  • Ein zu hoher Druck resultiert in einem frühzeitigen Verschleiß der Lauffläche und macht den Reifen anfälliger für Einschnitte und Kontakt mit groben Gegenständen.

Darum ist es sehr wichtig, den Reifendruck regelmäßig zu kontrollieren. Das beugt vielen Problemen vor. 

Überlastung (zu schwer beladen) sorgt für eine erhöhte Temperatur und eine starke Verformung der Wange. Vor allem die Seitenkante leidet darunter. Aufgrund dessen muss der Reifen ausgetauscht werden, obwohl die Lauffläche noch nicht abgenutzt ist. Auch eine zu hohe Geschwindigkeit führt zu Schäden, da die Temperatur im Reifen - die bis zu einer bestimmten Temperatur geeignet ist - zu hoch ansteigt. Vor allem die Lebensdauer der Karkasse steht dabei auf dem Spiel. 

Überhitzung des Reifens ist oftmals die Ursache dafür, dass die Lauffläche sich von der Karkasse löst. Die Temperatur in diesen Teilen des Reifens war in dem Fall zu hoch. Überhitzung entsteht durch die oben genannten Ursachen, jedoch auch, wenn ein Reifen beim Einsatz keine vollständige Umdrehungen macht. Dann kann ein Teil der Wärme nicht entweichen. 

Selbstverständlich beeinflusst auch die Position des Reifens auf dem Fahrzeug den Verschleiß. Reifen auf der Antriebsachse haben durchschnittlich eine um 20% geringere Lebensdauer. Eine Ausnahme bilden Greifstapler (Reach-Stacker), wo dies umgekehrt der Fall ist. 

Zu guter Letzt spielt auch die Wartung des Fahrzeugs eine Rolle. Schlecht funktionierende Bremsen sorgen für eine Aufheizung des Rades, was auf die Reifen übertragen wird. Wenn die Spur schlecht eingestellt, die Reifen schlecht ausgewuchtet und der Radsturz schlecht eingestellt sind, verschleißen Reifen schneller . Schlecht funktionierende Stoßdämpfer belasten die Reifen zusätzlich, sodass sie schneller verschleißen. Sorgen Sie für den richtigen Reifen für jedes Einsatzgebiet, um Schäden vorzubeugen. Gehen Sie sorgsam mit Ihren Reifen um.

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